
Heute standen die
Montanas del Fuego auf dem Besichtigungsprogramm. Es ist schon beeindruckend, welche Naturgewalten hier in den Jahren 1730 bis 1736 geherrscht haben müssen und in Teilen sogar heute noch herschen. Ich möchte andieser Stelle nicht weiter auf die Themen eingehen, die ohnehin in jedem Reiseführer zu finden sind. Beachtlich ist auch die

Organisation, der Menschenmassen, die den Weg hierher suchen. Hier werden massenhaft Busse durch den schmalen 14km langen Besucherpfad geleitet. Die Wege sind zum Teil so schmal, dass man jedes Mal den Eindruck hat, der Bus wird Links und Rechts aufgerissen. Ein fahrerisches Können, vor dem ich meinen Hut ziehe. Ein großes Lob gibt es auch für die internationale Ansage im Bus vom Band in den Sprachen Spanisch, Englisch und Deutsch. Etwas schwierig ist es, Bilder aus dem Bus aufzunehmen, weil zum Teil bei eintsprechender Sonneneinstrahlung Spiegelungen zu sehen sind. Ich denke aber, dass ich den einen oder anderen guten Schuss mit meiner Digi-Cam gemacht habe (siehe auch kleine Dia-Schau). Besonders angetan, waren wir von dem Grill, der über dem heißen Vulkan noch in Betrieb ist. In 6m Tiefe herrschen hier immerhin noch 400 Grad und es ist überhaupt kein Problem darüber zu Grillen. So überraschte uns auch unsere Reiseführerin, in dem sie für uns ein paar Grillwürtstchen auspackte und auf den Besuchergrill legte. Wer kann schon von sich behaupten, dass er schon mal ein Würstchen, vom Vulkan gegrillt, gegessen hat? Hier trafen wir sehr nette Niederländer, die uns zunächst auf Englisch ansprachen, dann aber schnell zum Deutschen wechselten, als sie merkten, dass wir aus Deutschland sind. Beeindruckend sind auch die Geothermischen Experimente, die uns hier gezeigt wurde. Z.B. die Verbrennung von Kamledorn binnen von Sekunden oder die Demonstration an den künstlichen Geysieren, wo binnen von 2 sec. ein Eimer Wasser aus einem Rohr in die Höhe geschossen wird. Wir können jedem Lnzarote Besuche diese Tour nur empfehlen. Allerdings sollte man sich mit den Wetterlagen in Lanzarote auskennen, denn nicht an jedem Tag ist die Sicht so beeindruckend, wie wir es erleben durften. Auch spielt die Zeit, zu der man hier aufschlägt, eine entscheidende Rolle. Aber dafür hat man ja seine persönliche Reisebegleiter...




. Anschließend ging es dann noch zum Vulkan Besucherzentrum von Mancha Blanca. Hier gibt es Lava soweit das Auge reicht. Im Zentrum selbst kann man einiges über Vulkanologie lernen. Sehr gut ist die dreisprachige Erklärung an sämtlichen Exponaten und Erklärungstafeln.

1 Kommentar:
Verfolgen aus Boston gespannt eure Blogs.
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